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1953 bis 1955: Erste Schießstände, erstes Schützenfest und neue Vereinsfahne

Nur ein Jahr nach der Gründung baute der SV Lennetal seinen ersten Kleinkaliberstand. Es folgten Schützenfest, Vereinsfahne und Luftgewehrstand.

Die ersten Jahre des Schützenvereins Lennetal waren von bemerkenswertem Aufbauwillen geprägt. Bereits 1953, nur ein Jahr nach der Gründung, entstand hinter dem damaligen Vereinslokal ein Kleinkaliberstand. Am 5. September 1953 wurde die neue Anlage eingeweiht. Damit erhielt der junge Verein früh eine eigene sportliche Infrastruktur für regelmäßiges Training und Wettkämpfe.

Ein weiterer Meilenstein folgte am 28. und 29. August 1954: Der Verein veranstaltete sein erstes Schützenfest. Das Fest ergänzte den sportlichen Schwerpunkt um eine gesellige und traditionsbezogene Seite, die das Vereinsleben über viele Jahrzehnte begleiten sollte.

Am 6. November 1954 wurde die neue Vereinsfahne feierlich geweiht. Eine solche Fahne ist für einen Schützenverein weit mehr als ein dekoratives Symbol: Sie steht für Zusammengehörigkeit, Repräsentation und die gemeinsame Identität der Mitglieder.

Parallel entwickelte der Verein seine Schießsportmöglichkeiten weiter. Zwischen 1954 und 1955 wurde im Keller des Vereinslokals ein Luftgewehrstand errichtet. Innerhalb von nur drei Jahren nach der Gründung verfügte der SV Lennetal damit über erste Anlagen für Klein- und Luftgewehr, hatte ein eigenes Schützenfest etabliert und mit der Vereinsfahne ein dauerhaftes Symbol geschaffen.

Quelle: Vereinschronik des SV Lennetal (Stand 2021).