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1960 bis 1969: Vom Umbruch zum Neuanfang auf dem Hof Blankenagel

Die 1960er Jahre brachten dem SV Lennetal den Verlust des bisherigen Standorts – und 1969 einen Neuanfang auf dem Hof Blankenagel.

Die 1960er Jahre waren für den SV Lennetal eine Phase des Übergangs. Der bisherige Kleinkaliberstand musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Zugleich wurde das Haus Donnerkuhle verpachtet. Der Verein hielt dort noch bis Ende 1968 seine Versammlungen ab, verlor jedoch schrittweise seine bisherige räumliche Basis.

Trotz dieser Veränderungen blieb das Vereinsleben aktiv. Vom 23. bis 25. Juni 1962 feierte der SV Lennetal sein zehnjähriges Bestehen mit einem Zeltfest in Halden. Das Jubiläum zeigte, dass der Verein auch ohne dauerhaft gesicherte Sportstätte fest im örtlichen Gemeinschaftsleben verankert war.

Im Jahr 1969 eröffnete sich eine neue Perspektive: Auf dem Hof Blankenagel in Halden konnte der Verein fünf Luftgewehrstände nutzen und gesellige Veranstaltungen durchführen. Damit standen wieder feste Trainingsmöglichkeiten und Räume für das Vereinsleben zur Verfügung.

Bereits im Juni 1969 fand das erste Schützenfest am neuen Standort statt. Die Bewirtung wurde erstmals vollständig in eigener Regie organisiert – und das Fest war für den Verein auch finanziell ein großer Erfolg.

Der Wechsel zum Hof Blankenagel war damit mehr als ein Umzug. Er sicherte den sportlichen Betrieb, stärkte die Eigenorganisation und prägte den Verein für die folgenden 15 Jahre.

Quelle: Vereinschronik des SV Lennetal (Stand 2021).